Rückblicke Dekanatsfrauen 2026

Pilgertour von Ansbach nach Dinkelsbühl, 24.4.-26.4.2026

Pilgertour von Ansbach nach Dinkelsbühl, 24.4.-26.4.2026

Mut tut gut

Es war ein kühler aber sonniger Freitagmorgen, als sich 8 Frauen in Ansbach an der Gumbertuskirche trafen. Einige waren noch nie gepilgert, andere kannten sich bereits von vergangenen Pilgertouren. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde starteten wir gerüstet mit dem Pilgersegen Richtung Leutershausen.

Schon auf unserer ersten Etappe erwarteten uns einige Highlights. Die Kreuzeiche, ein ca. 600 Jahre alter Baum auf dem Bocksberg, der als ältester Baum im Naturpark Frankenhöhe gilt. Danach kamen wir zum Gumbertusbrunnen im Gemeindewald von Hinterholz. Hier pflegten sich die Mönche des gleichnamigen Benediktinerklosters , der Legende nach, bei Ihren Spaziergängen zu laben und Gumbertus, der Abt des Klosters, soll hier getauft haben. Und schließlich führte unser Weg vorbei am Schloss Rammersdorf, früher Vogelsburg genannt, einem Barockbau im Besitz der Freiherren von Eyb.

Am Abend legten wir unsere müden Häupter im Hotel Gasthof Neue Post nieder, wo uns am nächsten Morgen ein fürstliches Frühstück erwartete. Gestärkt und voller Vorfreude auf den neuen Tag, ließen wir die Geburtsstadt des Motorfliegers hinter uns und pilgerten weiter auf Altwegen Richtung Feuchtwangen.

Vorbei an gelben Löwenzahnwiesen und blühenden Rapsfeldern umrundeten wir bei herrlichem Wetter den Büchelberg und landeten schließlich in Vorderbreitenthann, wo wir unsere zweite Nacht in der Pension Zwengauer verbrachten. Ein leckeres Abendessen, sehr nette Gastgeber und ein liebevolles Frühstück – es blieben keine Wünsche offen.

Auch am letzten Tag unserer kleinen Pilgerreise beschenkte uns Gott mit dem schönsten Wetter und einer prächtigen Landschaft. Saftig grüne Wälder, zwitschernde Vögel, ein Biberteich zur Mittagsrast… - unsere Herzen waren von all der Schönheit so gefüllt, dass wir voller Dankbarkeit am späten Nachmittag Dinkelsbühl erreichten. Dankbar für die großartige Pilgerleitung von Elfriede, dankbar für all die wundervollen Gespräche, dankbar für die gemeinsamen Lieder, Gebete und den Austausch über biblische Geschichten und Gedankenanstöße, dankbar für Gottes Nähe und Gegenwart – so trennten wir uns mit einem Segen und vielen wundervollen Eindrücken an eine wundervolle Zeit.

Andrea Zeilinger

 

Dekanatsfrauen-Kaffee

Frühergeschichten beim Frauen – Kaffee im Dekanat Windsbach


 

Die Dekanatsfrauen luden ein zum Frauen – Kaffee am 14.3. nach Bertholdsdorf ins Gemeindehaus.

Der Nachmittag begann mit einer kleinen Andacht und anschließendem Kennenlernen bei Kaffee und Kuchen.

Dann wurde es gemütlich-besinnlich. Ulrike Bracks und Dorothea Cunradi erzählten abwechselnd Geschichten aus ihrer Kindheit. Frau Cunradi brachte dazwischen noch 2 Märchen zu Gehör, von ihr selbst verfasst.


Wie war es damals als wir mit der ganzen Großfamilie im R4 in den Urlaub gefahren sind?

Wie gestalteten sich die gemeinsamen Sonntagsausflüge?

Wie toll war die „Belohnung“ am nächsten Tag „wenn wir Kinder einen Abend mutig allein in unserem großen Haus blieben und die Eltern ausgegangen sind. Da gab es Orden, Siegesfahnen, Marschmusik“ -Ulrike Bracks

Nicht immer war es lustig früher z.B. „wenn uns der Sportlehrer zu stündlichen 30 Kniebeugen am offenen Fenster zwang“ - Dorothea Cunradi


In der Pause der Vorlesungen wurde eingeladen zur „Murmelrunde“, denn jede von uns Frauen hatte sofort selbst Ereignisse von früher parat, die wir uns gegenseitig erzählten


Es war ein sehr schöner Nachmittag! Herzlichen Dank auch an die Frauen die alles so liebevoll hergerichtet haben und danke für die guten Kuchen!


Birgit Bracks