„Ich bin eine Frucht des Dekanats Windsbachs“

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Im Frühjahr 2025 konnten wir zu viert in unser Partnerdekanat Lauluc nach Papua-Neuguinea reisen. Durch die Vorträge unserer Reisegruppe, die wir danach durchgeführt haben, ist vielen von Ihnen unsere Partnerschaft wieder bewusster geworden. Wir haben viele Bilder gezeigt, aber auch erzählt, wie wir als Dekanat Windsbach – also auch Sie durch Ihre Spenden! – dort direkte Hilfe leisten können. Seit Jahren unterstützen wir finanziell z. B. Theologiestudenten oder junge Frauen, die sich zur Gemeindehelferin ausbilden lassen. Das ist sehr wichtig, denn ohne diese Unterstützung könnten die jungen Leute sich ein Studium nicht leisten. So aber können diese Menschen Gottes Wort unter ihr eigenes Volk bringen.

Als unsere Reisegruppe im Februar 2025 in Papua-Neuguinea ankam, lernten wir Pfarrer Samuel Emoii Ziatz (4. von rechts) gleich am Flughafen kennen. Er begleitete uns nach Lae, stellte uns die Ansprechpartner vor, feierte mit uns einen ersten Gottesdienst, und half uns maßgeblich beim Groß-Einkauf von Lebensmitteln für die Gemeinden, die wir besucht haben.

Wir lernten seine Frau und seine drei Töchter kennen, v. a. seine Jüngste, die nicht von meiner Seite wich. :-) Am Ende unserer Reise zeigte er uns das Martin-Luther-Seminar in Lai, an dem er studierte. Wir stellten schon damals fest, dass Pfarrer Emoii ein sehr fähiger, wissbegieriger Mann ist. Mittlerweile haben wir aus Papua-Neuguinea erfahren, dass er im Februar sein Aufbau-Masterstudium in Theologie beendet hat. Er hatte gerade erst vor zwei Monaten sein zusätzliches Lehrerdiplom abgeschlossen.

Und was sagte dieser Pfarrer, der nun zwei Aufbau-Studiengänge abgeschlossen hat, kürzlich zu Jomie Wild aus Neuendettelsau, als dieser ihn im Dezember 2025 in Lae getroffen hat?: „Ich bin eine Frucht des Dekanats Windsbach!“

Ist das nicht schön, dass Pfarrer Emoii, nachdem er sein „Doppeldiplom“ in der Hand hält, immer noch weiß: Das wäre nicht möglich gewesen ohne das Dekanat Windsbach?! Also auch ohne Ihre Spenden, die ihm geholfen haben, studieren zu können! – Genau solche Erlebnisse zeigen uns, dass 14.000 km weit entfernt unser und Ihr Geld gut ankommt. Und dass Wertvolles damit geschieht und das Reich Gottes gebaut wird.

 

Ihre Conny Lorenz, Mitglied in der Dekanats-Partnerschaftsgruppe