Bertholdsdorf wird erstmals urkundlich
als eigene Pfarrei Ende des 13. Jahrhunderts erwähnt, und gehörte damals zum
Chorherrenstift St. Nikolaus in Spalt. Die erste Ansiedlung geht jedoch bis auf das Jahr
800 zurück.
Am 28. September 1597 kaufte Marktgraf Georg Friedrich das Rittergut in Bertholdsdorf und
führte am darauf folgenden Tag, dem 29. September 1597 die Reformation in
Bertholdsdorf ein.
An diesem Tag wurde hier der erste Gottesdienst nach der lutherischen Ordnung gehalten.
Ab 1597 kümmerte sich keiner der Eigentümer mehr um das Schloss und die Burg, sodass sie
zerfielen.
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Die Spuren der Kirche St. Georg
in Bertholdsdorf
gehen bis auf das Jahr 1190 zurück.
Sie war eine Wehrkirche. Der älteste Teil der Kirche ist der Turm.
Er trägt auf der Südseite die Jahreszahl 1586.
Durch Brände oder durch bauliche Maßnahmen wurde das Kirchenschiff mehrfach neu
aufgebaut bzw. verändert.
Da die Kirche den Besuchern nicht mehr genügend Platz bot, wurde am 3. April 1877 mit dem
Abriss begonnen, und das neue Kirchenschiff in seiner jetzigen Gestalt am 8. August 1880
feierlich eingeweiht. |
St.
Georgskirche |
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| Das Gemeindehaus, zwischen der
Kirche und dem Pfarrhaus, war über viele Jahre das Schulhaus. Bertholdsdorf hatte seit
1596 eine eigene Konfessionsschule. Das heutige Gebäude stammt aus dem Jahr 1859 und
hatte zwei Klassenzimmer, je eines für die Klassen 1 bis 4 und 5 bis 8. |
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Pfarrhaus |
Gemeindehaus
- inzwischen neu erbaut |
Kirche |
Auf Anordnung der Regierung wurde der
Schulbetrieb jedoch in den Jahren 1971-74 ausgelagert, und das Schulhaus schließlich zum
Gemeindehaus.
Als Pfarrer Wolfgang Metsch 1711 sein Amt in Bertholdsdorf übernahm, wurde ihm einige
Zeit später erst ein Stüblein im Schulhaus eingerichtet, dieweilen er es
unbequem hielt, bei seinem Pfarraufenthalt in Bertholdsdorf seine Predigt im Wirtshaus zu
meditieren." (E. Dohms: Bertholdsdorf, S. 12).
Mit der Einführung des Konfirmandenunterrichts 1714 hatten die Aufgaben des Pfarrers
so sehr zugenommen, dass es notwendig war, ein eigenes Pfarrhaus in Bertholdsdorf
zu errichten.
Daraufhin wird der ehemalige Burgplatz freigeräumt und eingeebnet, und das neue Pfarrhaus
auf dem Platz errichtet, an dem früher das Schloss gestanden hat.
1734 konnte der Pfarrer Georg Pflaumer das neue Pfarrhaus beziehen. |
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Der Friedhof war
ursprünglich um die Kirche herum angelegt.
Im Jahr 1837 konnte der Schlossacker im Westen von Bertholdsdorf erworben werden, wo sich
der Friedhof heute befindet. |
Friedhof |
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| Kontakt: Evang.-Luth.
Pfarramt
Bertholdsdorf 47
91575 Windsbach
Gottesdienst: Sonntags, 9 Uhr
Bürostunde: nach Vereinbarung |
Pfarrer Dr. Martin StaeblerTel.: 09871-9217
Fax: 09871-705963
Email: bertholdsdorf@dekanat-windsbach.de |
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